Satzung

der

ABI – Arbeitsgemeinschaft
der
Bayerischen Immobilienverbände
(ehemals ARGE Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immobilienwirtschaft)

Fassung gem. den Beschlüssen der
Gründungsversammlung
vom 27.09.2004

Präambel

Der VdW Bayern Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V., der BFW Bayern – Lan-desverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Bayern e.V., der Immobilienver-band Deutschland IVD Süd e.V. (ehem. Ring Deutscher Makler Landesverband Bayern e.V.) und der Landesverband Bayerischer Haus-, Wohnungs- und Grundbesitzer e.V. haben sich aufgrund der erfolgreichen Kooperation bei gemeinsamen Initiativen auf bayerischer Ebene zur Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immobilienverbände zusammengeschlossen, um ihre gewachsenen Strukturen sowie ihre Erfahrungen in der Politikberatung zum Wohl der gesamten Immobilienwirtschaft einzusetzen.

Satzung

§ 1
NAME DER ARBEITSGEMEINSCHAFT

1. Die Arbeitsgemeinschaft führt den Namen „Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immo-bilienverbände“.
2. Die Arbeitsgemeinschaft hat ihren Sitz in München.

§ 2
ZWECK DER ARBEITSGEMEINSCHAFT

1. Die Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immobilienverbände hat die Aufgabe, sich für die Erhaltung und Verbesserung der politischen, rechtlichen und steuerlichen Rahmen-bedingungen der bayerischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft einzusetzen und de-ren herausragende volkswirtschaftliche Bedeutung zur Geltung zu bringen. Die Erfüllung dieser Aufgaben dient gleichzeitig dazu, die Interessen der Spitzenverbände der bayeri-schen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie ihrer Verbandsmitglieder zu fördern und zu schützen.

2. Die „Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immobilienverbände“ verwirklicht diese Auf-gabenstellung insbesondere durch folgende Maßnahmen:

2.1. Wissenschaftliche Forschung und statistische Grundlagenarbeit
2.2. Erarbeitung darauf aufbauender Stellungnahmen
2.3. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PR-Maßnahmen sowie Veranstaltungen und Pu-blikationen zur verbesserten Transparenz des sozialen und wirtschaftlichen Stellen-wertes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
2.4. Kooperation bei der Politikberatung, insbesondere auch bei parlamentarischen Ex-pertenanhörungen sowie bei sonstigen Tätigkeitsfeldern von gemeinsamem Interes-se

3. Die Arbeitsgemeinschaft ist auf einvernehmliches Zusammenwirken ausgerichtet. Die Selbstständigkeit der in ihr zusammengeschlossenen Spitzenverbände bleibt unberührt.

4. Die Arbeitsgemeinschaft enthält sich jeder erwerbswirtschaftlichen Betätigung.

§ 3
MITGLIEDSCHAFT

1. Mitglieder können wohnungs- und immobilienwirtschaftliche Verbände werden, deren Bundesverbände beim Deutschen Bundestag und bei Bundesministerien registriert sind.

2. Als außerordentliche Mitglieder können Verbände und sonstige Interessengemeinschaf-ten aufgenommen werden, die bayernweit in der Immobilienwirtschaft oder verwandten Wirtschaftsbereichen tätig sind.

3. Die Mitgliedschaft ist freiwillig.

§ 4
RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER

1. Die Mitglieder fördern den sich aus der Satzung ergebenden Zweck und haben im Rah-men der Beschlüsse der Mitgliederversammlung Anspruch auf dessen Erfüllung. Sie werden an ständigen sowie zeitweiligen Arbeitskreisen der Arbeitsgemeinschaft mitwir-ken. Die Mitglieder erhalten jährlich einen Tätigkeitsbericht.

2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Arbeitsgemeinschaft bei der Durchführung ihrer Auf-gaben zu unterstützen und sich an die einvernehmlichen Beschlüsse der Organe der
Arbeitsgemeinschaft zu halten. Gemeinsame Stellungnahmen der Arbeitsgemein-schaft bedürfen eines einstimmigen Beschlusses.

3. Mit der Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft ist es unvereinbar, sich gegenseitig Mitglieder abzuwerben.

§ 5
AUFNAHME VON MITGLIEDERN

Über die Aufnahme der Mitglieder und der außerordentlichen Mitglieder entscheidet die Mit-gliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft. Für die Aufnahme ist eine Dreiviertel-Mehrheit der Mitglieder erforderlich. Das Ergebnis der Beschlussfassung wird dem Bewerber ohne Angabe von Gründen mitgeteilt.

§ 6
BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

1. Der Austritt aus der Arbeitsgemeinschaft ist nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zu-lässig. Die Austrittserklärung muss spätestens drei Monate vor Ablauf des Geschäftsjah-res auf schriftlichem Wege an den Vorsitzenden abgesandt werden.

2. Die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft kann ein Mitglied ausschließen, wenn es die Satzung oder das Ansehen der Arbeitsgemeinschaft gröblich verletzt.

§ 7
ORGANE UND GREMIEN DER ARBEITSGEMEINSCHAFT

1. Organe der Arbeitsgemeinschaft sind:
1.1. die Mitgliederversammlung
1.2. der Vorstand
1.3. der ständige geschäftsführende Ausschuss

§ 8
MITGLIEDERVERSAMMLUNG

1. Die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft besteht aus den Vertretern der Mit-glieder.

2. Die Mitglieder üben ihr Stimmrecht durch die von ihnen benannten Vertreter aus.

3. Auf jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft entfällt in der Mitgliederversammlung jeweils eine Stimme. Außerordentliche Mitglieder können mit beratender Stimme teilnehmen.

4. Die Mitgliederversammlung dient der Unterrichtung, der Aussprache und Beschlussfas-sung über grundsätzliche Probleme der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und über die gesamte Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft.

Ferner obliegt der Mitgliederversammlung:
4.1. die Vereinbarung über zu leistende finanzielle Beiträge
4.2. die Änderung der Satzung
4.3. die Auflösung der Arbeitsgemeinschaft
4.4. die sonstigen in dieser Satzung ihr zugewiesenen Aufgaben

5. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden einberufen. Sie tagt mindestens ein-mal jährlich. Beschlüsse werden einstimmig durch alle Mitglieder gefasst, es sei denn in der Satzung ist etwas anderes bestimmt.

6. Der Vorsitzende beruft außerordentliche Mitgliederversammlungen ein, wenn ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich beantragt.

7. Beschlüsse der Mitgliederversammlung können auch im schriftlichen Umlaufverfahren getroffen werden, sofern kein Antrag gem. § 8 Ziff. 6 gestellt wird.

§ 9
DER VORSTAND

1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und dem Stellvertretenden Vorsitzenden.

2. Der Vorsitzende leitet die Sitzungen der Mitgliederversammlung und koordiniert die Um-setzung der von dieser getroffenen Beschlüsse. Bei von ihm erklärter Verhinderung, die nicht nachgewiesen zu werden braucht, vertritt ihn der Stellvertretende Vorsitzende.

3. Der Vorsitzende trifft die Entscheidung über die Durchführung des schriftlichen Umlauf-verfahrens gem. § 8 Ziff. 7 und legt die Frist für die Stimmabgabe fest. § 9 Ziff. 2 Satz 2 gilt entsprechend.

4. Der Vorsitzende sowie der Stellvertretende Vorsitzende werden von der Mitgliederver-sammlung für ein Jahr bestellt. Als Vorsitzender wird jeweils der stellvertretende Vorsit-zende der vorangegangenen Periode bestellt. Eine erneute Bestellung zum Vorsitzenden ist erst zulässig, wenn dieses Amt Vertreter aller anderen Mitglieder nacheinander aus-geübt haben. Soweit das Vorstandsamt während einer Amtsperiode, insbesondere durch Amtsniederlegung oder gem. § 9 Ziff. 5 Satz 1, endet, ist ein Vertreter des Mitglieds, dem das ausgeschiedene Vorstandsmitglied angehört hat, für den Rest der Amtsperiode zu bestellen.

5. Nur Vertreter von ordentlichen Mitgliedern können Vorstand sein. Bei Beendigung der Mitgliedschaft gem. § 6 endet das jeweilige Vorstandsamt automatisch.
§ 10
STÄNDIGER GESCHÄFTSFÜHRENDER AUSSCHUSS

Der ständige geschäftsführende Ausschuss besteht aus den von den Mitgliedern benannten Vertretern ihrer Geschäftsführungen. Ihm obliegt im Auftrag der Mitgliederversammlung die Führung der laufenden Geschäfte in Abstimmung mit dem Vorsitzenden.

§ 11
STÄNDIGE UND ZEITWEILIGE ARBEITSKREISE

1. Die Mitgliederversammlung kann ständige oder zeitweilige Arbeitskreise zur Bearbeitung von Fachfragen einsetzen. Die Arbeitskreise tagen nach Bedarf in Abstimmung mit dem Vorsitzenden.

2. Die Vorsitzenden der Arbeitskreise können jederzeit Gäste und Sachverständige hinzu-ziehen oder andere an der Behandlung des jeweiligen Fachgebietes besonders interes-sierte Persönlichkeiten zur Teilnahme an den Sitzungen der Arbeitskreise zulassen.

3. Der Vorsitzende sowie die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind durch Übersendung der Einladung, der Tagesordnung und Protokolle über die Sitzungen der Arbeitskreise zu unterrichten. Sie sind berechtigt, an den Sitzungen teilzunehmen.

4. Für die Veröffentlichung von Beratungsergebnissen der Arbeitskreise ist die Zustimmung der Mitglieder einzuholen.

§ 12
SATZUNGSÄNDERUNGEN

Die Änderung von § 2 Ziff. 3, § 4 Ziff. 3; § 8 Ziff. 5 und § 9 Ziff. 5 kann nur einstimmig durch alle Mitglieder erfolgen. Änderungen dieser Satzung bedürfen im Übrigen einer Dreiviertel-Mehrheit der Mitglieder. Ein Beschluss über die Satzungsänderung ist nur möglich, wenn in der Einladung zur Mitgliederversammlung die Änderungsanträge bekannt gegeben sind.

§ 13
AUFLÖSUNG DER ARBEITSGEMEINSCHAFT

Die Auflösung der Arbeitsgemeinschaft bedarf einer Dreiviertel-Mehrheit der Mitglieder. Ein Beschluss über die Auflösung ist nur möglich, wenn er von mindestens der Hälfte der Mit-glieder beantragt und der Antrag in der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt gege-ben ist.

Aktuelle Pressemitteilung
vom 9.5.2019

Dr. Ulrike Kirchhoff übernimmt 2019 wieder den Vorsitz der ABI

Zum Jahreswechsel hat Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstandsvorsitzende von Haus & Grund Bayern – Landesverband Bayerischer Haus-, Wohnungs- und Grundbesitzer e.V., […]