Dr. Ulrike Kirchhoff übernimmt 2019 wieder den Vorsitz der ABI

Zum Jahreswechsel hat Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstandsvorsitzende von Haus & Grund Bayern – Landesverband Bayerischer Haus-, Wohnungs- und Grundbesitzer e.V., für das Jahr 2019 wieder den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immobilienverbände (ABI) übernommen.

Die ABI vertritt als Zusammenschluss der wichtigsten Interessensverbände aus der Wohnungs- und Immobilienbranche in Bayern gemeinsame Positionen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Zentrale Themen für das Jahr 2019 sind unter anderem die Grundsteuer und die Mietpreisbremse.

Die Arbeitsgemeinschaft umfasst den BFW – Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Bayern e.V., Haus & Grund – Landesverband bayerischer Haus-, Wohnungs- und Grundbesitzer e. V., Immobilienverband Deutschland IVD – Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen Region Süd e.V. und den VdW Bayern – Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V.

Günther Gültling übernimmt Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Immobilienverbände

Der stellvertretende Vorsitzende des IVD Süd Günther Gültling übernimmt turnusmäßig den Vorsitz der ABI Arbeitsgemeinschaft bayerischer Immobilienverbände. Günther Gültling, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des Immobilienportals ivd24 ist, ist Dipl.-Ingenieur und mit seiner Firma im Großraum München tätig.

Stellvertretender Vorsitzender ist Verbandsdirektor Xaver Kroner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VdW Bayern – Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V.

Im Wahljahr 2017 ist „bezahlbarer Wohnraum“ ein zentrales Thema. „Die ABI setzt sich für eine Versachlichung der Diskussion ein“, sagt Gültling. „Um den Bau von Wohnungen für Investoren attraktiv zu machen, bedarf es neben anderen politischen Maßnahmen der Wiedereinführung der degressiven Abschreibung.“ Diese sollte gemäß dem Wahlversprechen der Union wieder eingeführt werden; war dann in den Koalitionsverhandlungen unter Finanzierungsvorbehalt gestellt und schließlich im letzten Moment gestrichen worden. Dies ist nach Ansicht des ABI genau der falsche Ansatz.

Die Arbeitsgemeinschaft umfasst den BFW – Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Bayern e.V., Haus & Grund – Landesverband bayerischer Haus-, Wohnungs- und Grundbesitzer e. V., Immobilienverband Deutschland IVD – Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen Region Süd e.V. und den VdW Bayern – Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V.

Wohnungsfertigstellungen in Bayern: Weiter Weg zum Ziel

Statt 70.000 Wohnungen wurden 2016 nur 54.000 gebaut

München (28.04.2017) Für den Wohnungsbau hat der Freistaat Bayern seit Jahren ein klares Ziel. 70.000 neue Wohnungen sollen jährlich gebaut werden, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Die aktuell vom Bayerischen Landesamt für Statistik veröffentlichten Zahlen sind von dieser Vorgabe weit entfernt. 53.993 Baufertigstellungen meldet das Amt für 2016. „Damit wurden die Vorjahreszahlen nur unwesentlich übertroffen“, sagt Günther Gültling, der Vorsitzende der ABI Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immobilienverbände. Die Prognosen für 2017 würden zwar etwas besser aussehen, das Ziel der Staatsregierung sei aber noch in weiter Ferne.

Dabei ist die Nachfrage auf den Wohnungsmärkten der bayerischen Ballungszentren ungebrochen. Im Jahr 2016 sind die Wohnungsmieten flächendeckend gestiegen. Langjähriger Spitzenreiter ist München mit 15,65 Durchschnittsmiete pro Quadratmeter, doch auch in Ingolstadt leben Mieter teuer (11,14 Euro), meldete das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im März. Zuwanderung und Wohnungsengpässe sorgen für weiter steigende Mieten, so die Experten´.

„Der Wohnungsbau muss dringend beschleunigt werden“, so Gültling. Die Ergebnisse des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen würden die nötigen wohnungspolitischen Maßnahmen aufzeigen und müssten wie erst kürzlich die Novelle des Baugesetzbuches umgesetzt werden. Dazu zählen z.B. Deregulierungsvorhaben wie die Einführung einer einheitlichen Musterbauordnung, beschleunigte Genehmigungsverfahren oder eine Sonderabschreibung für den Wohnungsbau samt einer gleichwertigen Investitionszulage. „Und natürlich: Keine weitere Verschärfung kostentreibender Baustandards“, ergänzt der ABI-Vorsitzende.

Pressekontakt
Prof. Dr. Stephan Kippes, presse@ivd-sued.net
Tel.: 089 / 29 08 20 – 13 Fax: 089 / 22 66 23

ABI: Zweites Mietrechtspaket gefährdet Wohnbauziele

Bayerische Immobilienverbände fordern abgestimmte Wohnungspolitik

München (18.02.2016) Der Druck auf die Wohnungsmärkte der bayerischen Ballungszentren steigt seit Monaten. Mehr Wohnungsbau für alle heißt deshalb eines der Ziele der bayerischen Staatsregierung. Doch die unkoordinierte Wohnungspolitik des Bundes gefährdet den dringend benötigten Wohnungsbau und bremst die Energiewende. „Die Pläne des Bundesjustizministeriums für ein zweites Mietrechtspaket sind Gift für alle Bemühungen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, sagt Andreas Eisele, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immobilienverbände (ABI). Damit würden die Maßnahmen des Bundesbauministeriums zur Belebung des Mietwohnungsbaus aufs Spiel gesetzt.

Das zweite Mietrechtspaket sieht vor, den Bezugszeitraum der ortsüblichen Vergleichsmiete von vier auf 10 Jahre zu erweitern. Zudem soll der Prozentsatz, mit dem die Modernisierungskosten bei der Miete berücksichtigt werden, von 11 Prozent auf acht Prozent abgesenkt werden. Gleichzeitig soll für Mieterhöhungen nach Modernisierung eine Kappungsgrenze eingeführt werden. Die Miete soll in einem Zeitraum von acht Jahren um nicht mehr als 50 Prozent und maximal vier Euro pro Quadratmeter steigen können.

„Die Erweiterung des Bezugszeitraums der ortsüblichen Vergleichsmiete in Mietspiegeln würde in Kombination mit der Mietpreisbremse zu einem jahrelangen Einfrieren der Mieten bei Neuvermietungen führen“, so Eisele. Eine bittere Pille für alle Investoren, die sich im Wohnungsbau engagieren wollen. Außerdem würden viele Modernisierungsvorhaben wirtschaftlich unrentabel. Betroffen seien vor allem sozial verantwortliche Wohnungsunternehmen und private Vermieter mit niedrigen Mieten, da diese ihre Investitionen durch die Kappungsgrenze nicht mehr erwirtschaften können.

„Wir brauchen eine abgestimmte und verantwortungsvolle politische Strategie für den Wohnungsbau und die Modernisierung des Wohnungsbestandes“, fordert der ABI-Vorsitzende. Statt juristisch auf die Bremse zu drücken, sollten die von der Baukostensenkungskommission erarbeiteten Maßnahmen schleunigst umgesetzt werden, um das Bauen zu erleichtern.

Andreas Eisele übernimmt Vorsitz der ABI

Bayerische Immobilienverbände fordern Anreize zur Schaffung von Wohnraum

München (28.01.2016) Mit dem Jahreswechsel hat Andreas Eisele, Präsident des BFW Landesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Bayern e.V. turnusmäßig für das Jahr 2016 den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immobilienverbände (ABI) übernommen. Der Stellvertreter von Andreas Eisele ist Günther Gültling, Stellv. Vorsitzender des IVD Süd e.V.

Die ABI vertritt als Zusammenschluss der wichtigsten Interessenverbände aus der Wohnungs- und Immobilienbranche in Bayern gemeinsame Positionen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Zentrale Themen für das Jahr 2016 sind u.a. die Kostenentwicklung im Wohnungsbau und die Schaffung von erschwinglichen Mietwohnungen. „Dies kann nur mit einer wirkungsvollen Sonder-Afa und entsprechender Baulandausweisung funktionieren“, so Eisele. „Wer die Sonder-AfA an Gestehungskosten von höchstens 2.200 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche koppelt, wie es aus einigen Bundesländern zu hören ist, will keinen Wohnungsneubau fördern, sondern entwirft Luftschlösser“.

Wohnungsbau: ABI fordert Taten statt Worte

Nach Angaben der Bundes- und Landespolizei sind seit Anfang September mehr als 400.000 Flüchtlinge in Bayern angekommen. Die bayerische Immobilienwirtschaft fordert angesichts des angespannten Wohnungsmarkts pragmatische Lösungen für bezahlbaren Wohnungsbau. Die Politik hat inzwischen erkannt, dass das Bauen künftig schneller und kostengünstiger werden soll. „Bisher ist aber nichts Konkretes geschehen, um den Wohnungsbau schneller oder bezahlbarer zu machen“, kritisiert Dr. Ulrike Kirchhoff, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immobilienverbände (ABI). Im Gegenteil, nicht einmal zum befristeten Aussetzen der für 2016 anstehenden erneuten Verschärfung der Energieeinsparverordnung hätte sich die Politik durchringen können. Dies sei bisher nur für Gemeinschaftsunterkünfte geschehen.

Der Freistaat Bayern hat mit dem Wohnungspakt Bayern und der Ankündigung, die Wohnraumförderung ab 2016 kontinuierlich zu erhöhen ein starkes Signal gesetzt, so Kirchhoff. Aber dieses wird nicht ausreichen. Denn das Problem seien weiter die viel zu hohen Baukosten. Gerade in diesem Bereich vermissen die bayerischen Immobilienverbände Fortschritte. Als Kostentreiber für den Wohnungsbau benennt die ABI neben den hohen energetischen Standards vor allem Anforderungen an den Schall und Brandschutz, die vorgeschriebenen Fassadenmaterialien, aber auch die geforderte Qualität der Außenanlagen. Einer Studie der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen zufolge sind die Kosten für den Neubau von Mehrfamilienhäusern in Deutschland seit 2000 um 36 Prozent gestiegen. Durch die Verschärfung der EnEV und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes wird das Bauen ab 1.1.2016 noch einmal um neun Prozent teurer. „Diese Preisspirale müssen wir dringend durchbrechen“, so Kirchhoff.

Darüber hinaus müssten die Bauleitplanungen und Baugenehmigungsverfahren deutlich beschleunigt werden. Um bestehende Hemmnisse für die Nachverdichtung und Aufstockung von Wohngebäuden zu beseitigen, sollten die Baunutzungsverordnungen überarbeitet werden. „Die Potentiale zur Nachverdichtung im Bestand könnten noch viel besser genutzt werden“, fasst die ABI-Vorsitzende zusammen.

In der aktuellen Lage kommt es darauf an, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Die bayerische Immobilienwirtschaft ist dazu bereit.
 

Die Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immobilienverbände umfasst den BFW – Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Bayern e.V., Haus & Grund Bayern – Landesverband Bayerischer Haus-, Wohnungs- und Grundbesitzer e. V., den Immobilienverband Deutschland IVD – Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen Region Süd e.V. und den VdW Bayern – Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V.

 

Bestellerprinzip noch nicht in Kraft

Die bayerische Immobilienwirtschaft weist darauf hin, dass das „Bestellerprinzip“ bei Maklerverträgen noch nicht in Kraft getreten ist. Künftig soll zwar derjenige den Makler zahlen, der ihn beauftragt hat und in dessen Interesse der Makler tätig geworden ist. „Diese Regelung gilt jedoch erst, wenn das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist“, darauf weist die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immobilienverbände (ABI) Dr. Ulrike Kirchhoff hin. Dies gilt natürlich auch für die „Mietpreisbremse“.

Der am 1. Oktober 2014 vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf eines Mietrechtsnovellierungsgesetzes enthält neben der „Miet­preis­bremse“ auch die Einführung des „Bestellerprinzips“ bei Makler­verträgen. Es muss damit gerechnet werden, dass es Wirklichkeit wird, noch befindet es sich aber im Gesetzgebungsverfahren.

 In einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Recht und Ver­braucherschutz am 3. Dezember 2014 wurde das geplante „Besteller­prinzip“ stark kritisiert. Auch an der geplanten „Mietpreisbremse“ sahen die eingeladenen Sachverständigen viel Nachbesserungsbedarf. Dem Ziel des Gesetzentwurfs stimmten sie zwar zu, der Entwurf bekämpfe jedoch nicht die Ursache des Wohnungsmangels und der hohen Mieten. Besonders kritisiert wurde die ortsübliche Vergleichsmiete als Referenzpunkt, da sie für viele Sachverständige zu ungenau ist.

 Die Arbeitsgemeinschaft umfasst den BFW – Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Bayern e.V., Haus & Grund Bayern – Landesverband Bayerischer Haus-, Wohnungs- und Grund­besitzer e. V., Immobilienverband Deutschland IVD – Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen Region Süd e.V. und den VdW Bayern – Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V.

 

Immobilienanzeigen: Wachsende Zahl von Abmahnungen

München (22.07.2014) Auf die Gefahr von Abmahnungen bei Immobilienanzeigen macht die ABI Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immobilienverbände aufmerksam. Hintergrund sind die durch die Energieeinsparverordnung 2014 festgeschriebenen Pflichtangaben zu energetischen Merkmalen von Immobilien. „Seit der Einführung im Mai beobachten wir eine wachsende Zahl von Abmahnungen durch unseriöse Unternehmen“, sagt der ABI-Vorsitzende Xaver Kroner. Diese würden versuchen, den oft ungenauen Kenntnisstand der Inserenten auszunutzen.

Seit dem 1. Mai 2014 schreibt die Energieeinsparverordnung bestimmte Pflichtangaben zu Energiemerkmalen von Häusern und Wohnungen bei Immobilienanzeigen vor. Die Angaben gehen aus den bereits seit 2008 vorgeschriebenen Energieausweisen hervor. Um Anzeigenkosten zu sparen, können die Anbieter Abkürzungen verwenden. Und genau hier liegt das Problem. „Leider hat es der Gesetzgeber versäumt, ein offizielles Abkürzungsverzeichnis zu erstellen“, bedauert Kroner. So besteht die Gefahr, dass missverständliche Abkürzungen oder fehlende Pflichtangaben zu Abmahnungen führen. Hier sollte der Gesetzgeber bzw. die Verwaltung dringend nachbessern und eine Auflistung zulässiger Abkürzungen entwickeln und es nicht auf die Gerichte abwälzen, zu klären was zulässig ist und was nicht.

„Bereits Anfang Mai gab es die sogenannte Panama-Mail, mit der massenhaft Wohnungsunternehmen und Immobilienmakler von einer Firma mit Sitz in Panama zur Unterlassungserklärung aufgefordert wurden“, berichtet Stephan Kippes vom IVD Süd. Das sei aber nur ein erster harmloser Auftakt gewesen. „Im Augenblick beobachten wir massive Abmahnungsversuche“, so Kippes. Es gebe zwar derzeit keine absolut sicheren Abkürzungen. „Wer das Risiko reduzieren will, findet auf der Website des IVD Hinweise zu Abkürzungen“, empfiehlt Kippes.

Die bei den Abmahnungen angedrohte Bußgeldbewehrung ist vom Gesetzgeber erst zum 1. Mai 2015 vorgesehen. Abmahnungen auf Basis von wettbewerbsrechtlichen Verstößen sind bereits jetzt möglich. Abmahnvereine müssen hierbei aber eine Mindestanzahl an Marktteilnehmer vertreten, um eine Abmahnung aussprechen zu können.

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Bayerische Immobilienwirtschaft begrüßt Diskussion um Mietpreisbremse

Die bayerische Immobilienwirtschaft wertet die neue politische Diskussion um die Mietpreisbremse als positiv. Durch die Kritik von Unionsfraktion und einiger SPD-geführter Bundesländer erhofft sie sich ein Einlenken des Gesetzgebers. „Die Politik muss sich vor Augen führen, warum man das Mietrecht ursprünglich ändern wollte“, sagt der Vorsitzende der ABI Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Immobilienverbände Xaver Kroner. Das Ziel sei ein Mehr an bezahlbaren Wohnungen gewesen. Doch durch die Einführung der Mietpreisbremse würden keine neuen Wohnungen gebaut. Vielmehr drohe ein Investitionsrückgang.

Der Koalitionspartner CDU hat jüngst die Einhaltung der im Koalitionsvertrag beschlossenen zeitlichen Beschränkung der Mietpreisbremse auf fünf Jahre gefordert. Kritik kam auch durch ein Gutachten des nordrhein-westfälischen Justizministeriums (SPD). Danach beschränkt sich das Problem höherer Neuvertragsmieten auf wenige angesagte Quartiere. Auch die Verfassungsmäßigkeit des geplanten Eingriffs in das Eigentumsrecht der Immobilienbesitzer wurde bezweifelt.

„Wenn die Mietpreisbremse für die Wiedervermietung kommt, muss sie zeitlich befristet sein und darf nur in Gebieten mit einer echten Mangellage gelten“, so Kroner. Am wichtigsten sei die Koppelung an einen Maßnahmenplan für Wohnungsneubau. Denn der Wohnungs- mangel in den Ballungszentren könne nur durch Neubau behoben werden.

Die Arbeitsgemeinschaft umfasst den BFW – Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Bayern e.V., Haus & Grund Bayern – Landesverband bayerischer Haus-, Wohnungs- und Grundbesitzer e. V., Immobilienverband Deutschland IVD – Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen Region Süd e.V. und den VdW Bayern – Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V.

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Bayerische Immobilienwirtschaft sieht schwarz für Wohnungsbau im ländlichen Raum

In vielen Regionen lohnt sich das Bauen nicht mehr

Die ABI Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Immobilienverbände schlägt Alarm. Der ländliche Raum in Bayern wird beim Wohnungsbau immer weiter abgehängt. „Es gibt viele Gebiete, in denen nach den geltenden Standards nicht mehr energetisch saniert oder gar neu gebaut werden kann“, sagt der ABI-Vorsitzende Xaver Kroner. Als Beispiele nennt er Teile Niederbayerns, Oberfrankens und der Oberpfalz. Die Folge sei ein Verlust an Bausubstanz und letztendlich eine weitere Abwanderung aus den betroffenen Kommunen.
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Aktuelle Pressemitteilung
vom 9.5.2019

Dr. Ulrike Kirchhoff übernimmt 2019 wieder den Vorsitz der ABI

Zum Jahreswechsel hat Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstandsvorsitzende von Haus & Grund Bayern – Landesverband Bayerischer Haus-, Wohnungs- und Grundbesitzer e.V., […]